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Grundloser See - Und die Gründe, warum sich ein Besuch trotzdem lohnt

Text und Fotos: Dennis Gloth

Am Wochenende waren wir zusammen mit meinem guten Freund Olli am grundlosen See. Aber wir waren natürlich nicht grundlos dort. Ich wollte die Gelegenheit nutzen und meine neuen ND Rechteckfilter von Phorex by Jaworskyj testen. Aber erst einmal musste man dort hinkommen.

Der grundlose See

Unser eigentlich geplantes Ziel war die Lüneburger Heide. Doch am Morgen stieß ich durch Zufall auf den grundlosen See. Mein Freund Olli von oliver-baumgart.de suchte uns dann direkt die Koordinaten zu einem Parkplatz in der Nähe des Sees raus, die er in sein Navi eingab. Doch erstmal landeten wir irgendwo in einem Wald und hier sah es nach so ziemlich allem aus, aber nicht nach See.

 

Also noch mal das Smartphone raus und bei Google-Maps die Koordinaten für den Parkplatz eingegeben. Das es mit dem Handynetz im Wald nicht so das Gelbe vom Ei ist, brauche ich euch sicher nicht zu sagen. Aber nach ein paar Bäumen hatten wir dann auch wieder Empfang und irgendwann fanden wir dann auch den heiß ersehnten Parkplatz.

Grundloser See

 

Bundesland: Niedersachsen

 

Fläche: 295,0 ha

 

 

 

(Quelle: Wikipedia.de)


Seinen Namen hat der See der Legende nach daher, dass er sehr dunkles Wasser hat und man den Grund deshalb nicht sehen kann. Tatsächlich ist er aber wohl nur um die 2 Meter tief. Wie anfangs erwähnt, war das Gewässer leider zugefroren, weshalb wir uns leider nicht selbst von der Geschichte überzeugen konnten. Durch die Eisschicht sah der See aber auch sehr cool aus und so war es auch nicht weiter tragisch, dass wir nichts vom Wasser gesehen haben. Neben dem See gibt es aber auch sehenswerte Plätze die man bei einem Spaziergang entdecken kann. Die Moorlandschaft bietet durch die Birken, Fichten und der Rauschbeere genügend Fotomotive. 

Grundloser See, Walsrode, Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland
Ein Blick auf die andere Seite des Sees lohnt sich.

Stecken statt Schrauben

Um die ND-Filter testen zu können, bot sich so ein Ausflug an einen See bestens an. Durch das Eis konnte ich mir den Einsatz der Filter zumindest zum Wasser glätten sparen. Aber dank vorbeiziehender Wolken konnte ich dann doch ein wenig experimentieren.

 

Da ich vorher nur mit runden Schraubfiltern gearbeitet habe, war das schon eine kleine Umgewöhnung. Das ständige Auf- und Abschrauben entfällt zwar, dafür muss man bei einem Steckfilter aber zum Beispiel darauf achten, dass er exakt im Halter sitzt, damit kein Licht an den Seiten durchströmt. Ansonsten ist das System von Benjamin Jaworskyj aber gut durchdacht. So braucht man zum Beispiel nur noch einen CPL-Filter, den man dank des Halters auf alle Objektive schrauben kann (sofern man den passenden Step-Up-Ring besitzt).

Die Filter von PHOREX by #jaworskyj
Die Filter von PHOREX by #jaworskyj ...
Sony Alpha 6300 mit Filter von PHOREX by #jaworskyj
... im Einsatz an der Sony Alpha 6300
Dennis Gloth und Oliver Baumgart am grundlosen See, Walsrode, Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland
v.li.: Ich zusammen mit meinem Kumpel Olli

Filtertechnisch und auch Fototechnisch ist bei mir sicher noch ne ganze Menge Luft nach oben. Aber ich werde mich weiter damit beschäftigen und hoffe, euch dann demnächst weitere Bilder, die ich mit den ND-Filtern gemacht habe, zu zeigen.

 

Zum See sei abschließend gesagt, dass er für einen gemütlichen Winterspaziergang wirklich zu empfehlen ist und ich mir sicher bin, dass er auch im Sommer ein beliebtes und lohnenswertes Ausflugsziel ist. Dann werden wir ihn mit Sicherheit noch mal aufsuchen und dann auch mal gucken, ob der See völlig grundlos so genannt wurde, oder ob er seinem Namen alle Ehre macht.

Mehr Infos zur Lüneburger Heide findet ihr unter: lueneburger-heide.de

 

Und die ND-Filter von Benjamin Jaworskyj gibt es bei FOTO MORGEN

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